Wie wichtig ist Vitamin D für Babys und Kleinkinder?
VitaminExpress Editorial Team
Vitamin D soll vor Rachitis schützen
Die Nahrungsergänzung soll vor allem einer Rachitis vorbeugen, die das Wachstum von Kindern beeinträchtigen kann. Durch die Erkrankung werden der Knochenstoffwechsel und die Mineralisation der Knochen gestört. Es kann unter anderem zu einer Behinderung des Knochenwachstums und der Entwicklung der Zähne kommen. In schweren Fällen kann sich das Skelett verformen.
Eine Rachitis kann auch entstehen, wenn Babys oder Kleinkinder an einer Grunderkrankung leiden, die die Aufnahme von Nährstoffen erschwert (z.B. Darmerkrankungen). Unabhängig von Ernährung, Sonnenlicht und Vitamin-D-Prophylaxe sollten Eltern mit ihren Kindern daher die üblichen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
Genaue Dosierung beachten
Zu wenig Vitamin D kann negative Folgen für Kinder und Erwachsene haben – zu viel Vitamin D aber auch. Für Säuglinge werden 400 bis 500 Internationale Einheiten (IE) täglich empfohlen. Das entspricht 10 bis 12,5 Mikrogramm (mcg oder µg) Vitamin D. Eine langfristige Überdosierung von Vitamin D kann unter anderem zur Schädigung der Nieren führen. Ausnahme: Für Frühgeborene kann durch den behandelnden Arzt eine höhere Dosierung angesetzt werden.
Vitamin D für Babys: Tabletten oder Tropfen?
Vitamin D ist sowohl in Tropfen- als auch in Tablettenform erhältlich. Beide Darreichungsformen haben Vor- und Nachteile und werden von Experten unterschiedlich bewertet. Während einige Tropfen empfehlen, weil sie leichter einzunehmen sind als Tabletten, raten andere wegen des Risikos einer falschen Dosierung davon ab.
In Deutschland werden meist Tabletten verabreicht. Um die Einnahme zu erleichtern, lassen sie sich beispielsweise mit etwas Muttermilch auf einem Teelöffel auflösen. Gilt es, bei älteren Kindern und Jugendlichen einer Vitamin-D-Unterversorgung vorzubeugen, bieten sich Kids Vitamin D Lutschtablettenan.
Achtung: Die Vitamin-D-Dosierung immer mit dem Kinderarzt abklären und Empfehlungen exakt einhalten!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Vitamin D bei Babys
Vitamin D ist wichtig für den Aufbau starker Knochen und Zähne. Es hilft dem Körper, Calcium aufzunehmen und beugt Rachitis vor – einer Erkrankung, die die Knochen weich und verformbar macht.
Neugeborene erhalten in Deutschland ab der zweiten Lebenswoche täglich Vitamin D, meist als Tropfen oder Tablette.
Empfohlen wird die Gabe bis zum Ende des ersten Lebensjahres, oft auch über den ersten Geburtstag hinaus – besonders, wenn das Kind wenig Sonne bekommt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 400 bis 500 Internationale Einheiten (IE) pro Tag.
Nur in sehr geringen Mengen. Muttermilch allein deckt den Bedarf an Vitamin D nicht, deshalb ist eine zusätzliche Gabe notwendig.
Ein Mangel kann zu Rachitis führen, wodurch Knochen weich werden und sich verformen können. Auch Muskelprobleme oder Wachstumsverzögerungen sind möglich.
Ja, eine Überdosierung kann gefährlich sein und den Calciumspiegel im Blut stark erhöhen. Deshalb sollte man sich immer an die Dosierung des Kinderarztes halten.
Beides wirkt gleich gut. Viele Eltern bevorzugen Tropfen, weil sie sich leichter verabreichen lassen.
Ja, unabhängig von der Ernährungsform, da auch Säuglingsnahrung meist nicht genug Vitamin D enthält.
Nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt. Babys sollen nicht direkter Sonne ausgesetzt werden, deshalb bleibt die tägliche Gabe meist auch im Sommer sinnvoll.
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